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„Vegan“-Seminar im Oktober

So intensiv wie wohl noch nie zuvor wird gegenwärtig aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder über die menschliche Ernährung diskutiert: Wie, was und in welchen Maßen sollten wir produzieren und konsumieren, um einen ethisch vertretbaren Umgang mit der gesamten Mitwelt realisieren und eine ausreichende und vollwertige Ernährung global umsetzen und auch zukünftig noch gewährleisten zu können? Als ein möglicher Ernährungsansatz wird dabei seit einigen Jahren immer stärker die vegane Ernährung ins Feld der Diskussionen eingebracht, die spürbar und nachweislich auf ein immer größeres gesellschaftliches Interesse stößt.

Mit Freude habe ich im vergangenen Jahr das Angebot der (u. a. von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) geförderten) Georg-von-Vollmar-Akademie e. V. angenommen, dem wachsenden gesellschaftlichen Interesse am Thema „Vegan“ mit einem eigenen Seminar entgegenzukommen. Dazu nachfolgend in aller Kürze die wichtigsten Infos: Weiterlesen

Gemeinsam und im Austausch für die Tiere

Wer sich tagtäglich gegen die intensive (Massen-)Tierhaltung und auch für generelle Alternativen zur Tierproduktion und zum -konsum einsetzt, dem wird schnell klar, dass er dafür einen langen Atem, einen kühlen Kopf und ein geduldiges Herz braucht. Klar wird aber ebenso schnell, dass dieser Einsatz – ob nun allein oder als Organisation vollzogen – ohne einen intensiven und besonnenen Austausch sowie ohne eine Bündnisbildung, sowohl innerhalb als auch über den engeren Tierschutz- und Tierrechtsbereich hinaus, langfristig kaum von überragenden Erfolgen gekrönt sein wird – zu gewaltig ragt der zu versetzende Berg in die Höhe und Breite. Weiterlesen

Drei schnelle Hinweise: Fischkonsum, bio-vegane Landwirtschaft und Zukunftsdialog

Hinweis 1: Zu Beginn des Jahres erschien der Kritische Agrarbericht 2015 in gedruckter Fassung. Seit kurzem können seine Artikel auch online eingesehen werden – darunter auch ein Artikel, in dem ich gemeinsam mit meiner Kollegin Anne Bohl die Produktion und den Konsum von Fischen in den Blick nehme und wir fragen: „Immer mehr Fisch auf den Tisch? Plädoyer für ein Umdenken und die Förderung von Ernährungsalternativen“.

Hinweis 2: Ebenfalls im Kritischen Agrarbericht 2015 erschien im Rahmen eines Artikels zum Veganismus als neuem Konsumtrend ein Interview zum bio-veganen Landbau (s. Kasten auf Seite 294 f.), das ich gemeinsam mit Lisa Brünjes und Silke Lamla vom Bio-Veganen Netzwerk (BVN) geben durfte.

Mit Freude habe ich übrigens im April das Statement zur Angliederung des BVN an den Bund für vegane Lebensweise (BVL) gelesen – sicherlich ein guter und wichtiger Schritt, um den bio-veganen Landbau weiter voranzubringen. Erfreulich ist zudem, dass die Thematik schon jetzt auch immer mehr mediale Verbreitung findet (s. auch diesen Artikel aus dem vierten Quartal 2014, der in der Fachzeitschrift „Ökologie & Landbau“ erschien).

Hinweis 3: In meinem letzten Blogbeitrag habe ich kurz auf meine diesjährige Teilnahme am „Zukunftsdialog Agrar & Ernährung“ hingewiesen, der seit dem vergangenen Jahr von der agrarzeitung und der ZEIT ausgerichtet wird. Ein Veranstaltungsbericht kann inzwischen hier eingesehen werden (s. zudem auch diesen Bericht). Insgesamt war der Zukunftsdialog für mich eine sehr spannende und lehrreiche Veranstaltung mit viel Austausch- und Vernetzungspotential. Es bleibt zu hoffen, dass der Dialog über die Gegenwart und Zukunft der Lebensmittelproduktion auch weiterhin immer stärker geführt wird und sich letztlich in einer zunehmend ökologischeren und tierbefreiteren Produktion niederschlagen wird.